Der Großteil der Patienten sucht mich wegen eines chronischen, also wegen eines schon länger bestehenden gesundheitlichen Problems auf. Wir Homöopathen legen einen großen Wert auf das Erstgespräch, die Anamnese. Bei dieser Anamnese sollen neben dem Behandlungsanliegen weitere Themen detailliert erfasst werden. Ein hoher Stellenwert wird auf Beschwerden, Lebensumstände oder psychische Veränderungen gelegt, die mit dem Behandlungsanliegen in Verbindung stehen. Darüber hinaus sollen Symptome der Grundregulation (auch Konstitution genannt) wie zum Beispiel Schlaf, Verdauung, Ausscheidung, Schweiß oder der weibliche Zyklus ausführlich besprochen werden. Ziel ist es, ein möglichst vollständiges Bild des Menschen zu erlangen und zu verstehen, was die Störung mit diesem gemacht hat bzw. wie die Erkrankung den Menschen verändert hat.

Aus dem oben geschriebenen wird ersichtlich, dass das Gespräch einen großen und wichtigen Bestandteil des Erstkontaktes darstellt. Ebenso wichtig ist es aber auch eine körperliche Untersuchung durchzuführen oder – sofern notwendig – eine weiterführende Diagnostik anzuordnen und Befunde einzuholen.

Nach dem Erstkontakt wird ein homöopathisches Mittel verordnet, dieses ist in den meisten Fällen eine Einmalgabe (3-5 Globuli 1x eingenommen). Nach 6 bis 8 Wochen folgt die Folgeordination, auch „Follow-up“ genannt.

Beim Follow-up soll evaluiert werden, was sich seit dem Erstkontakt verändert hat. Möglicherweise muss das homöopathische Mittel wiederholt werden, vielleicht muss es auch gewechselt werden, weil die Wirkung unzureichend war oder es reicht eine abwartende Position einzunehmen. Hier wird auch entschieden, wann und ob ein weiterer Termin stattfinden soll.

► Behandlungsmöglichkeiten und ihre Grenzen

► Worauf sollte ich während einer homöopathischen Behandlung achten?


Gewisse Fragen lassen sich im Vorfeld meist leichter klären, daher bitte ich Sie, vor dem Erstgespräch den unten stehenden Fragebogen herunterzuladen, auszudrucken und ausgefüllt zu Ihrem Erstgesprächstermin mitzubringen.

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